Unsere Geschichte
Von einem zufälligen Treffen zu einer großen Liebe – so begann alles.
Wo alles begann
Drei Jahre lebte Saruga schon in Mainz, Vinith erst seit einem Jahr – trotzdem brauchte es gemeinsame Freunde und ein kleines bisschen Schicksal, damit sich ihre Wege endlich kreuzten. Der erste Eindruck war denkbar unterschiedlich: Er fand sie ganz schön arrogant und wortkarg, sie hielt ihn für sympathisch, rechnete aber nicht damit, ihn je wiederzusehen. Eine Woche später schrieb er ihr – aus einer Nachricht wurden viele, aus gelegentlichem Schreiben täglicher Kontakt. Ganz langsam begann etwas, von dem beide damals noch nicht ahnten, wohin es einmal führen würde.
Aus uns wurde Wir
Eine WhatsApp-Nachricht genügte: Hast du am 07.01. Zeit und Lust auf ein Date? Das Timing hätte besser sein können – Saruga war krank und gerade in Saarbrücken. Abgesagt wurde trotzdem nicht. Vinith kam nicht nur zum Date, sondern mit einer kleinen Tüte voller Tee, Wärmekissen und Schokolade im Gepäck – eine Geste, die ihr bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Danach ging es gemeinsam nach Frankfurt zu Anjappar, wo bei gutem Essen geredet wurde, bis es draußen dunkel wurde. Als Saruga schließlich den Rückweg vorschlug, hatte Vinith noch etwas vor: Nach einer ziemlich süßen Rede fragte er, ob sie mit ihm zusammen sein möchte. Aus zwei Menschen, die sich wenige Wochen zuvor zufällig kennengelernt hatten, wurde ganz offiziell ein Wir.
Wenn aus zwei Menschen zwei Familien werden
Ende Januar sprachen die Eltern miteinander und entschieden gemeinsam, dass der nächste große Schritt beginnen durfte. Am 08. Februar trafen sich beide Familien zum ersten Mal offiziell bei Vinith zu Hause. Nach tamilischer Tradition brachte die Familie der Braut kunstvoll dekorierte Silbertabletts mit Geschenken mit – Kokosnuss, Blumen, Obst, Kleidung, Süßspeisen und mehr. Die Familie des Bräutigams empfing sie herzlich mit einem festlich geschmückten Empfangstisch, und natürlich wurde ausgiebig gegessen, von der Vorspeise bis zum Dessert. Weil es an diesem Tag gleich doppelt etwas zu feiern gab, durfte auch eine Torte zum bestandenen Masterabschluss des Bräutigams nicht fehlen. Ein Tag voller Traditionen – und der Tag, an dem sich nicht nur zwei Menschen, sondern auch zwei Familien näherkamen.
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